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Nach einer
eineinhalbstündigen Autofahrt kamen wir leicht bepackt (Omnia mea mecum
porto) in der Römerstadt Augusta Raurica an. Zuerst besichtigten wir das
Theatrum, das gerade neu renoviert worden war. Eine Aufführung, wie sie
die Römer zu sehen bekamen, erlebten wir zwar nicht, jedoch hatte es ein
paar schauspielerisch begeisterte Kinder, die sich auf der Bühne
versuchten. Kurz darauf gingen wir auf eine Anhöhe gegenüber des
Theaters. Dort befand sich früher ein Tempel, von dem man heute aber nur
noch das Fundament sehen kann. Danach gingen wir in die alte
Römerbäckerei, in welcher einige Kinder gerade Mehl mahlten, um daraus
Brot zu backen. Aufgrund des Backofens roch es dort wie in einer
Dampflokomotive. Im Römerhaus setzten wir unseren Stadtrundgang fort.
Dort sahen wir eine römische Küche, ein Arbeits- und Schlafzimmer, ein
Esszimmer, drei verschieden warme Baderäume, eine Werkstatt und eine
Metzgerei. Das Museum nebenan beherbergte Schätze und alte Münzen sowie
kleine Götterfiguren. Nach einer kurzen Mittagspause im Theatrum (Mens
sana in corpore sano!) besichtigten wir einen alten Mosaikboden, der
noch ziemlich gut erhalten war. Dann bekamen wir eine Bodenheizung und
eine unterirdische Badeanlage zu sehen. Weiter gingen wir in ein altes
Rathaus, in welchem Mosaikböden ausgestellt waren. Wir gingen weiter
stadtauswärts und trafen dort auf die Kloake, den damaligen
Abwasserkanal. Wir schritten durch den knapp hundert Meter langen,
mannshohen Tunnel. Es war sehr dunkel, feucht und kühl (eine echte
Mutprobe!) Mit dem Auto fuhren wir zum Schluss noch zum Amphitheatrum (panem
et circenses) Wir hörten dort einen kurzen Bericht über
Gladiatorenkämpfe (Ave, imperator, morituri te salutant). Schon bald
machten wir uns auf die Rückreise und nach einer kurzen Glacépause in
Würenlos kamen wir wieder in Oberbüren an.
Die Lateinschüler Nina, Corinne, Cédric, Annette
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